Di 16 Mai 2006
Die paranoide Maschine
Posted by andreas.mertens under Bücher, PileSystems
[6] Comments
Was einem so Alles Zu-fällt, wenn die Zu-Fälle einmal angefangen haben kettenreaktionsartig zu-zu-fallen !!!!. Also, nachdem diese Geschichte mit “Teil der Welt” geschah und ich Monika kennenlernte, sollte ich wohl bald die zweite Person kennenlernen, die Heinz von Foerster persönlich kannte: Peter Krieg. Also das war so …. Gregor nahm den Kontakt zu mir auf, wegen dem Thema Kybernetik im Management. Eine Zeit lang passierte nicht viel, dann aber rief er an und erzählte mir von einem Kybernetiker der eine spannende Sache hätte, und zwar eine Erfindung, mit der man Daten nicht als Daten wie bisher speichert, sondern in Form von Relationen: PileSystems. Da mich ausgefallene Dinge immer interessieren sagte ich zu und Peter Krieg aus Berlin besuchte uns in Wiesbaden. Zum Vorgeschmack auf Peter empfahl mir Gregor doch sein Buch “Die paranoide Maschine”. Nach wenigen gelesen Seiten zwang mich eine übermenschliche Kraft an meinen E-Mail-Client … Ich musste Peter eine E-Mail schreiben. Nach wenigen gelesenen Seiten wusste ich, dass das Treffen spannend wird. Und so war es dann auch … Seit dem bin ich Pile-infiziert und von der Idee begeistert. Dies war übrigens ein Grund, diesen Blog zu starten. Da ich mich stärker in Pile einarbeiten will, dachte ich es wäre Mal interessant, komplexere Themen durch ein Blog im Lernprozess selbst zu reflektieren. Ich vermute, ähnlich hat es Ralf Westphal getan. Der hat ein tolles Paper zum Thema Pile geschrieben: A Journey Into The Pile Pile Universe
6 Responses to “ Die paranoide Maschine ”
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August 2nd, 2009 at 16:00[...] wir eine Berreicherung in der Blogsphäre erwarten. Peter Krieg, Kybernetiker, Neudenker, Autor von “Die paranoide Maschine” und Freund hat diesen englischsprachigen Blog eröffnet. Mit seinem Blog addressiert er über [...]

Dezember 23rd, 2007 at 17:02
Hi,
bin nur zufällig auf den Eintrag gestoßen. Zufälligerweise habe ich neulich “Anti-Ödipus” gelesen, in dem der Begriff der paranoiden Maschine vorkommt. Es ist leider etwas wirr geschrieben ;) aber meint wohl in dem Buch etwa den schizophrenen Menschen, der als lediglicher Teil der System-Maschine keinen “Sinn” hat.
Wird in dem Buch, das du hier vorstellst, auf den Begriff eingegangen?
Gruß
Magdalena
Dezember 23rd, 2007 at 17:53
Hallo Magdalena,
zunächst konnte ich keinen direkten Zusammenhang erkennen, zumal es schon eine Weile her ist, als ich die paranoide Maschine in meinen Händen hielt. Also ging ich in meinem manchmal etwas unstrukturierten Bücherregalen auf die Suche … Nach durchblättern gelang mir die Brücke auch noch nicht, aber ich kenne das Buch “Anti-Ödipus” nicht. Ich habe dann bei der “Paranoiden Maschine” hinten in die Bibliographie geschaut und siehe da, ich wurde fündig: “Deleuze, Gilles/guttari, Félix: Anti Ödipus, FRankfurt/M.1974″.
Ich werde Peter mal einen hinweis hier auf diesen Thread mailen, vielleicht antwortet er …..
Dezember 23rd, 2007 at 21:17
Liebe Magdalena,
Peter schrieb in einer E-Mail an mich bzgl. Deiner Frage:
“… Die Maschinenmetapher im Anti-Oedipus habe ich in den 80er-Jahren in einem Film ueber Angst- und Wunschmaschinen (MASCHINENTRAEUME) bearbeitet. In der paranoiden Maschine wird das Verhaeltniss gewissermassen umgekehrt: Der Mensch als Metapher fuer die Maschine. Auch Deleuze/Guattari bin ich dabei wieder im Rhyzom begegnet…”
Grüße,
Andreas
Dezember 29th, 2007 at 23:00
Danke für die Antwort. :-) Der Film klingt interessant, mal sehen, ob ich den noch irgendwo bekommen kann.