So 3 Sep 2006
Marked und Unmarked
Posted by andreas.mertens under Kybernetik, LawsOfForm
[2] Comments
Google ist echt magisch und kybernetisch. Ich habe jetzt eine Weile mit den Google-Produkten Google AdSense und AdWords gespielt. Dabei habe ich festgestellt, das ich innerhalb weniger Stunden auf der rechten Seite der Google-Ergebnissseite 2500 Impressionen habe, aber keine Klicks, während ich auf einer anderen Seite von mir (www.boersenwurm.de) 3 Klicks auf 300 Impressionen erhalte (!). Was passiert wohl, wenn ich den Banner ein wenig verändere, indem ich ihn umfunktioniere. Die Idee ist, nicht direkt zu bewerben, sondern eher eine “Art” Vakuum zu erzeugen, sodaß der Betrachter (1) nicht weis, was sich hinter der Textwerbung befindet und (2) dazu noch angehalten wird nicht auf den Link zu klicken? Wird er klicken? Kann man so Klicks erzeugen? Aus diesem Grund folgt geich ein weiterer Eintrag, auf den ich über die “Vakuum”-Textanzeige von Google verlinke (!)

September 3rd, 2006 at 22:51
Tja! Gar nicht so einfach. Die ersten Ergebnisse sind ernüchternd! Also, was ist passiert? Google AdWords-Werbungen dürfen keine Handlungsanweisungen enthalten, wie “Hier nicht klicken” (verstößt gegen die redaktionellen Richtlinien). Soweit so gut. Die Idee war dann halt den Vakuum-Effekt anders zu erzeugen! Da gibt es nur ein Problem, mit dem Suchwort “Unterschied” habe ich, warum auch immer ein ziemlich “dickes” Wort gefunden! Denn plötzlich kostet dieses Wort “Unterscheidung” 4,14 € pro Klick! Das ist mir dann doch zu gefährlich! Da hat die Google-Engine scheinbar in Supergeschwindigkeit dazugelernt. Als ich das Wort “Unterschied” das erste mal benutzte kostete der Klick nur wenige Cents (!)
September 10th, 2006 at 03:41
Kein Wunder, dass google so kybernetisch ist… Schliesslich ist Terry Winograd (Buch mit Fernando Flores: Understanding Computers and Cognition), der sich intensiv mit Autopoiesis auseinandergesetzt hat seit der Gruendung sehr involviert. Die google Gruender waren seine Studenten.
Viele Gruesse, Monika