Di 10 Okt 2006
Das Datenbankenland
Posted by andreas.mertens under IT, businessmärchen
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… es war einmal vor langer langer Zeit in einem großen Land. In diesem Land gab es viele Fürsten und Datenhaufen. Man nannte das Land deshalb auch “DAS DATENBANKENLAND”. Und weil das Land das Datenbankenland gennant wurde – richtig – deshalb waren die Fürsten auch sogenannte Datenfürsten. Die Datenhaufen waren mal etwas größer, mal etwas kleiner, von wohlstrukturiert bis unstrukturiert. Und je nach Größe des Datenhaufens entfaltete sich die Macht des darauf sitzenden Datenfürsten. Die Bevölkerung von Datenbankenland brauchte natürlich die Daten für ihr tägliches Geschäft, auf denen die Datenfürsten saßen. So sammelten sich verschiedenste Gesellschaften um die Datenhaufen herum. Und natürlich gab es auch Kriege innerhalb des Datenbankenlandes, nämlich genau dann, wenn ein Datenfürst eines kleineren Datenhaufens einen redundanten Datenbereich für seine umliegende Gesellschaft anlegte. Dies bedeutete Krieg, weil ja zwei Datenfürsten innerhalb des Datenbankenlandes in Konkurrenz miteinander traten. Ihr fragt Euch vielleicht, warum eine Gesellschaft, welche ein bereichtigtes Interesse an einen Datenbereich hat, nicht gleich zu dem Datenfürsten geht, der sie bereits vorhält und stattdessen einen redundanten Datenbereich aufmacht. Nun darauf gibt es zwei Antworten: Erstens gab es schon immer Politik und zweitens gab es damals auch schon so etwas, was man heute Prozesse nennt. Und je größer der Datenhaufen, desto größer, länger und komplizierter waren die Prozesse. So konnte es von der Anforderung bis zur Anbindung an einen Datenhaufen bis zu einem halben Jahr dauern. Die kleinen Datenfürsten hingegen haben eine solche Anbindung binnen weniger Tage realisiert. Und so kam es zu den Datenkriegen in Datenbankenland.
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen, tatsächlichen Geschehnissen oder Konzernen sind natürlich rein zufällig.
Photo: frail@Flickr.com

