Kommentare zu: Investitionsschutz für CIOs – eine Lösung http://www.lawsofform.de/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/ draw a distinction and create a universe (George Spencer-Brown) Tue, 01 Mar 2011 09:18:52 +0000 hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.1.3 Von: Webseiten Optimierunghttp://www.lawsofform.de/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/comment-page-1/#comment-6561 Webseiten Optimierung Fri, 21 Dec 2007 19:16:03 +0000 http://www.lawsofform.de/index.php/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/#comment-6561 Also ich bin wirklich erstaunt, habe selten so einen Informativen Blog gefunden. Also ich bin wirklich erstaunt, habe selten so einen Informativen Blog gefunden.

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Von: Thomashttp://www.lawsofform.de/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/comment-page-1/#comment-5411 Thomas Mon, 26 Nov 2007 11:59:09 +0000 http://www.lawsofform.de/index.php/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/#comment-5411 Ich moechte mich fuer die guten Infos bedanken und hoffe du wirst weiterhin so qualitative Beitraege schreiben. Falls du was über

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Von: andreas.mertenshttp://www.lawsofform.de/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/comment-page-1/#comment-69 andreas.mertens Wed, 01 Nov 2006 09:14:06 +0000 http://www.lawsofform.de/index.php/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/#comment-69 Offenbar habe ich den Finger in eine offene Wunde gelegt :-) Die Reaktionen zeigen den Bedarf des Austauschs, was mich außerordentlich freut. Bezüglich der "sauberen" Trennung zwischen Designphase und Fertigungsphase möchte ich etwas aus meiner Erfahrung erzählen:(1) Zeitliche Komplexität (2) Politik, Werte und Ziele<b>Zeitliche Komplexität</b> In größeren Projekten sehe ich hier ein zeitliches Problem. Beansprucht die Designphase mehr Zeit, weil man sie genau, exakt, eben so durchführen möchte, dass die Wahrscheinlichkeit von Changes während des Fertigungsprozesses (das Codieren) minimiert werden, dann ist meine Erfahrung, dass die Designphase in komplexen Umfeldern und Organisationen einfach zu lang dauert. Das Schlimme daran: die Veränderungszyklen, die sich durch Anforderungen des Marktes ergeben , können kürzer sein als die Dauer einer Designphase (!). Oder anders: Wenn es zur Fertigung kommt, ist die Software schon wieder veraltet. Wie gestaltet man also die Software und den Softwareentwicklungsprozess so, dass die Software zeitnah anpassungsfähig ist? Natürlich sind die Marktveränderungszyklen auch branchenabhängig, eine sehr "lebhafte" Branche ist z.B. die Telekommunikationsbranche (Technologien, Tarife, Endgeräte, ....). Aus meiner Sicht wäre es clever, als Unternehmen den Markt selbst so zu gestalten und im "Griff" zu haben, dass man dies im Einklang mit dem Change-Management fährt. <br /> <b>Politik, Werte und Ziele</b> Für mich ist die Unternehmenspolitik, welche durch Werte und Ziele der einzelnen Mitarbeiter getrieben wird, ein wesentlicher Faktor, der Softwareentwicklungsprozesse und Projekte verzögern. Die Message die ich hier rüberbringen will ist: Es reicht nicht nur auf den Softwareentwicklungsprozess zu schauen, sondern auch auf die Menschen, die diesen durchführen. Und hier kommen wir dann wieder auf komplexe soziale Systeme, Kybernetik und gar auf autopietische Systeme. Offenbar habe ich den Finger in eine offene Wunde gelegt :-) Die Reaktionen zeigen den Bedarf des Austauschs, was mich außerordentlich freut. Bezüglich der “sauberen” Trennung zwischen Designphase und Fertigungsphase möchte ich etwas aus meiner Erfahrung erzählen:

(1) Zeitliche Komplexität
(2) Politik, Werte und Ziele

Zeitliche Komplexität
In größeren Projekten sehe ich hier ein zeitliches Problem. Beansprucht die Designphase mehr Zeit, weil man sie genau, exakt, eben so durchführen möchte, dass die Wahrscheinlichkeit von Changes während des Fertigungsprozesses (das Codieren) minimiert werden, dann ist meine Erfahrung, dass die Designphase in komplexen Umfeldern und Organisationen einfach zu lang dauert. Das Schlimme daran: die Veränderungszyklen, die sich durch Anforderungen des Marktes ergeben , können kürzer sein als die Dauer einer Designphase (!). Oder anders: Wenn es zur Fertigung kommt, ist die Software schon wieder veraltet. Wie gestaltet man also die Software und den Softwareentwicklungsprozess so, dass die Software zeitnah anpassungsfähig ist? Natürlich sind die Marktveränderungszyklen auch branchenabhängig, eine sehr “lebhafte” Branche ist z.B. die Telekommunikationsbranche (Technologien, Tarife, Endgeräte, ….). Aus meiner Sicht wäre es clever, als Unternehmen den Markt selbst so zu gestalten und im “Griff” zu haben, dass man dies im Einklang mit dem Change-Management fährt.

Politik, Werte und Ziele
Für mich ist die Unternehmenspolitik, welche durch Werte und Ziele der einzelnen Mitarbeiter getrieben wird, ein wesentlicher Faktor, der Softwareentwicklungsprozesse und Projekte verzögern. Die Message die ich hier rüberbringen will ist: Es reicht nicht nur auf den Softwareentwicklungsprozess zu schauen, sondern auch auf die Menschen, die diesen durchführen. Und hier kommen wir dann wieder auf komplexe soziale Systeme, Kybernetik und gar auf autopietische Systeme.

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Von: Francescohttp://www.lawsofform.de/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/comment-page-1/#comment-68 Francesco Wed, 01 Nov 2006 07:04:52 +0000 http://www.lawsofform.de/index.php/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/#comment-68 Kostet es aber in der Entwicklungsphase eines Autos nicht auch mitunter Millionen bis man eines in den Autosalons wie Genf oder auf der IAA stehen hat und dann werden die "Concept Cars" einfach eingestampft ?! Ich denke wenn mal alle Module eines Systems entwickelt wurden und ein HowTo für die Installation / den Betrieb steht, dann kann man das mit der Montage eines Autos vergleichen, ansonsten sind doch Automobile während der Entwicklung neuer Automodelle auch ständigen Änderungen unterworfen.Gruss aus Zürich, Francesco Kostet es aber in der Entwicklungsphase eines Autos nicht auch mitunter Millionen bis man eines in den Autosalons wie Genf oder auf der IAA stehen hat und dann werden die “Concept Cars” einfach eingestampft ?!
Ich denke wenn mal alle Module eines Systems entwickelt wurden und ein HowTo für die Installation / den Betrieb steht, dann kann man das mit der Montage eines Autos vergleichen, ansonsten sind doch Automobile während der Entwicklung neuer Automodelle auch ständigen Änderungen unterworfen.

Gruss aus Zürich,
Francesco

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Von: KWER-DENKERhttp://www.lawsofform.de/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/comment-page-1/#comment-67 KWER-DENKER Wed, 01 Nov 2006 06:15:27 +0000 http://www.lawsofform.de/index.php/2006/11/01/investitionsschutz-fur-cios-eine-losung/#comment-67 Lieber Andreas, liebe Mitleser(innen)Zustimmung und Widerspruch zugleich. Das grosse Problem bei der Softwareerstellung ist meiner Erfahrung nach, dass Design und Fertigung nicht wirklich gut getrennt sind und das professionelle Fertigungsprozesse, also das vollautomatisierte erstellen von Codes nach Designvorlage und hinreichend vollständige Simulationsmodelle vor Start der Softwareerstellung ( Fertigung ), eigentlich noch gar nicht existieren. Jeder weiss, daß Änderungen in der Schlussphase eines Automotiventwicklungszyklus irrsinnig teuer sind und man versucht sie daher zu vermeiden und zu sanktionieren. In der Softwareentwicklung/Implementierung scheint es manchmal gar keinen Closingdate für Changes zu geben. Oder sagen wir es anders, die Budgetverantwortlichen handeln höchst unverantwortlich. Hier wird unbekümmert und blind für die finanziellen Auswirkungen agiert, nach dem Motto, das kann man ja mal eben umschreiben. KVP kann eben auch falsch verstanden werden. Wie gesagt, Alles kein Problem, solange man noch und ausschließlich im Design- und Simulationszustand ist, aber extrem teuer, wenn die Produktion ( Codeerstellung ) schon gestartet ist. Die Pläne, für eine völlig neuartige Softwarefabrik, die nach den Prinzipien vollständiger Modellierung/Simulation und der Fließbandfertigung arbeiten kann, gibt es übrigens schon ein paar Jahre. Allerdings hat sich bisher noch keiner gefunden, der bereit gewesen wäre, die dafür notwendigen Investitionsmittel von 50-80Mio. Euro in die Hand zu nehmen. Das Leiden, auch bei den grossen Softwarefirmen ist offensichtlich immer noch nicht gross genug, obwohl inzwischen sicher das Hunderfache in vermeidbare Projektverlängerungen investiert wurde. Das ist der Preis den wir zahlen, weil man der Überzeugung ist, Softwareprogrammierung sei Kunst ... Kunst ist aber nur das Softwaredesign und Können, die Grenze zur Fertigung zu erkennen.Sometimes, the world is really crazy ! Lieber Andreas,
liebe Mitleser(innen)

Zustimmung und Widerspruch zugleich. Das grosse Problem bei der Softwareerstellung ist meiner Erfahrung nach, dass Design und Fertigung nicht wirklich gut getrennt sind und das professionelle Fertigungsprozesse, also das vollautomatisierte erstellen von Codes nach Designvorlage und hinreichend vollständige Simulationsmodelle vor Start der Softwareerstellung ( Fertigung ), eigentlich noch gar nicht existieren.
Jeder weiss, daß Änderungen in der Schlussphase eines Automotiventwicklungszyklus irrsinnig teuer sind und man versucht sie daher zu vermeiden und zu sanktionieren. In der Softwareentwicklung/Implementierung scheint es manchmal gar keinen Closingdate für Changes zu geben. Oder sagen wir es anders, die Budgetverantwortlichen handeln höchst unverantwortlich. Hier wird unbekümmert und blind für die finanziellen Auswirkungen agiert, nach dem Motto, das kann man ja mal eben umschreiben. KVP kann eben auch falsch verstanden werden. Wie gesagt, Alles kein Problem, solange man noch und ausschließlich im Design- und Simulationszustand ist, aber extrem teuer, wenn die Produktion ( Codeerstellung ) schon gestartet ist.
Die Pläne, für eine völlig neuartige Softwarefabrik, die nach den Prinzipien vollständiger Modellierung/Simulation und der Fließbandfertigung arbeiten kann, gibt es übrigens schon ein paar Jahre. Allerdings hat sich bisher noch keiner gefunden, der bereit gewesen wäre, die dafür notwendigen Investitionsmittel von 50-80Mio. Euro in die Hand zu nehmen. Das Leiden, auch bei den grossen Softwarefirmen ist offensichtlich immer noch nicht gross genug, obwohl inzwischen sicher das Hunderfache in vermeidbare Projektverlängerungen investiert wurde. Das ist der Preis den wir zahlen, weil man der Überzeugung ist, Softwareprogrammierung sei Kunst … Kunst ist aber nur das Softwaredesign und Können, die Grenze zur Fertigung zu erkennen.

Sometimes, the world is really crazy !

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