Do 30 Nov 2006
Blog-Performancesteigerung, kleine schnelle Cachelösung für WordPress
Posted by andreas.mertens under blogging
[4] Comments
wer in der Lage ist an seiner Blog-Software “selbst Hand” anzulegen, für den habe ich eine kleine aber einfache Lösung zur Performancesteigerung, und zwar eine simple aber effektive Mini-Cache-Lösung. Die erste Seite, die ihr seht, also i.d.R. die index.php unter wordpress, ist bei meinem Blog nicht die index.php. Diese nämlich baut eine Datenbankverbindung auf, was bekannterweise Zeit kostet. Viel schneller sind statische HTML-Seiten, die keine Datenbankverbindungen aufbauen bzw. dynamisch erzeugt werden mittels PHP. Die erste Seite meines Blogs ist deshalb nicht eine index.php, sondern eine index.html. Die Datei index.html ist tatsächlich eine statische HTML-Seite. Diese statische HTML-Seite erzeuge ich in regelmäßigen Abständen, indem ich sie mittels cron und wget erzeuge. Dazu lasse ich wget auf die “echte” index.php los, um die index.htm zu generieren. Noch eine kleine Konfigurationsänderung am Apache, sodaß er die index.html, anstatt die index.php aufruft und fertig ist die kleine Cache-Lösung. Klein, fein, schnell und ökonomisch.

November 30th, 2006 at 21:13
Mir reicht es bereits, wenn ich mein eigenes CSS-Template für mein Blog entwerfe. Aber mal eine andere Frage: Da ich bald von C++ auf Java umsteigen möchte, damit mein Zettelkasten und die anderen Programme plattformunabhängig werden und ich endlich zu Linux wechseln kann, welche Entwicklungsumgebung würdest du empfehlen? Ich hab mir zwar schon ein paar Meinungen eingeholt, aber eine mehr kann nicht schaden. Momentan sind die Open Source IDEs Eclipse und Netbeans in der engeren Auswahl, mit leichter Neigung zu Netbeans, wegen des Matisse-Features. Was sagen Sie, Herr Mertens?
November 30th, 2006 at 23:44
Ohje, jetzt muss ich mich outen. Also am liebsten mag ich es pur. D.h. einen gaaaanz gaaanz einfachen Editor und einen shellbasierten Kompiler. Das hat vielleicht etwas mit meinem “urgestein”-Dasein zu tun und hängt damit zusammen, dass ich selbst nicht mehr in Großprojekten entwickle, sondern eher die Managementfunktion habe. D.h. Kleinprojekte, also meine persönlichen “1-Mann-Projekte” entwickle ich pur. Sun JDK auf Shellbasis in Verbindung mit Ant und einen XEmacs als Editor. Das heisst, ich programmiere am Liebsten ohne viel Schnickschnack direkt gegen die APIs. Das hängt u.a. auch damit zusammen, dass ich mir die “mächtigen” IDEs schon ziemlich früh angeschaut habe und eher frustiert war. Diese generieren nämlich Unmengen an Code und irgendwann versteht man nicht mehr die Zusammenhänge, dann ist man der “übermächtigen” Maschine hilflos ausgeliefert und man muss sich ggf. durch Tonnen von generierten Code plagen. Nichts desto trotz ist mein IDE-Favorit dann, wenn es sein muss, Eclipse. Die Frage ist auch einfach was Du machen möchtest? Es ist natürlich Luxus, sich Oberflächen zusammenklicken zu können. Meine kleinen Anwendungen haben nicht so aufwändige Oberflächen und die programmiere ich dann direkt gegen die Core-APIs von Sun, also gegen AWT und SWING-Klassen.
Zum Lernen halte ich es für sinnvoll “unten” anzufangen, also erstmal ohne IDE-Gedöns, damit man lernt, was eigentlich unter einer IDE ist …..
So das war jetzt ziemlich viel Text. Wenn Du magst können wir ja einmal über das Thema telefonieren.
Kybernetische Grüße,
Andreas
Dezember 1st, 2006 at 14:12
Wir hatten uns auch schon mit dem Thema “Cachen” beschäftigt. forum-wordpress-deutschland .
Der letzte Ansatz ist hier zu finden
Mich als Anwender nervt schon, wenn ich für einen Link in nem Kommentar “Quellcode” schreiben muss ;-)!
Liebe Grüße
Dezember 1st, 2006 at 14:13
http://mnm.uib.es/gallir/wp-cache-2/