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Augenblicklich halte ich eine Designpatterns-Schulung für die Telekom. Am ersten Tag haben wir die Erzeugungsmuster wie das Abstract Factory Pattern und das Factory Method Pattern, den Builder und den Singleton bearbeitet. Am zweiten Tag die Strukturmuster wie Proxy, Adapter, Flyweight und den Decorator. Morgen kommen die Verhaltensmuster wie Strategy, State, Command und Iterator. Das ganze Seminar führe ich mit dem Buch Heads First bzw. Entwurfsmuster von Kopf bis Fuß durch.

Ich muss sagen, es macht einen riesen Spaß! Erstens, die Designpatterns-Schulung durchzuführen und zweitens mit diesem tolleb Buch zu arbeiten.

Im Jahre 2000 war ich als E-Business-Consultant bei Avinic dabei, einem SpinOff der IBM. Damals der Solgan vom Avinci:

“Transforming Business into E-Business”.

Heute, 8 Jahre später, so könnte man meinen, ist ja schon alles “transformed” und die Oldeconomy’s dieser Welt haben ihre E-Bussines-Prozesse fest im Griff. Wie man es eben von E-Bay und Amazon gewohnt ist. Pustekuchen. Vor über 7 Tagen habe ich in so einem “Oldeconomy-Laden – eine große deutsche Warenhauskette” die in jeder Metropole vertreten ist – über das Internet bestellt. Ohne Worte! Hier eine Summary:

  • Der Shop ist das Letzte
  • Die verkaufen dort Ware, die nicht lieferbar ist
  • Die Workflows sind grausig designed
  • kein Tracking-System
  • die Hotline ist nicht gerade kompetent, kostet über eine 0189er Nummer noch Geld und die Callcenter-Agenten mussten meine Auftragsnummer dreimal angeben, bevor Sie meine Bestellung auf dem Schirm hatten
  • Auf die Frage, ob ich den Status der Bestellung auch im Web anschauen könnte, hieß es: “Ja klar können Sie das”. Als ich fragte wo denn im Internet, weil ich habe es zuvor nicht gefunden hatte (sonst hätte ich nämlich nicht die Hotline angerufen), antwortete der CallCenterAgent: “Das weiß ich auch nicht! Wir haben hier ein anderes System im Backend.”

Danke und nie wieder. Die ganze Abfrage hat mich wahrscheinlich auch noch ein Euro gekostet, um zu erfahren das eine große deutsche Warenhauskette ihre E-Businessprozesse nicht im Griff haben. Dann kaufe ich doch lieber bei der New Economy ein. Da funktioniert es eben einfach. Aber ein Versuch war es wert.

Nachtrag: In jedem Schlechtem gibt es ja auch was Gutes: Das Gute ist, dass “Transforming Business into E-Business” weitergeht und es einen weiteren bereich gibt. Bisher gab es ja das BPO (Business Process Optimization) … What about EBPO ?

Ich weiß nicht, ob es neben dem Begriff German-Angst auch die Begriffe German-Leid und German-Gedult gibt. Jetzt steht mein Entschluss aber fest: Mein Vista fliegt raus. Dieses Betriebssystem frisst soviel Ressourcen, dass man einfach nicht mehr gescheit arbeiten kann. Die Augen hat mir heute der VMWare-Server geöffnet, den ich verzweifelt versuchte auf Vista zu installieren. Keine Chance! Unter einem XP Professionell mit halb so viel RAM und 1/3 soviel Prozessorleistung kein Problem. Ich kaufe mir jetzt ne neue SATA-Platte und ziehe mein gutes altes Windows XP hoch …. Grausig.

Auf Nachfrage meiner Studenten biete ich hier meine XML, XSLT-Schulungsunterlagen zum Download an.

XSLT Magie

XML Basics by Andreas Mertens

Eben gesehen bei www.filtertraum.de: Europa – die totale automatisierte Internet-Überwachung.


Immer wieder höre ich im Zuge der Social Web 2.0-Diskussion den Hinweis:

Das Web oder Google vergisst nichts! Was einmal im Netz ist, bekommst Du nie wieder raus!

Das stimmt gar nicht, ich konnte bisher mehrmals beobachten, dass “alter” Content verschwindet, und – auf der anderen Seite – “uralter” Content wieder erscheint und regelrecht internet-digital “konserviert” wird. Meine Diplomarbeit, die ganz sicher in der Vergangenheit einmal indexiert wurde, ist verschwunden auf dem Google-Index! Dabei hat Sie ihren Ort nicht verlassen. Lediglich die Links hatte ich entfernt.

Deshalb verlinke ich Sie nun wieder und ich bin gespannt wie lange es dauert, bis die Arbeit wieder im Google-Index ist. Lieber Google-Crawler, hier ist der Link zu meiner Diplomarbeit. Friss! Aehm, spider it !

Vor einiger Zeit schrieb ich diesen Artikel über das Speichern von Passwörtern für die Zugänge von Online-Portalen. Damals fiel mir auf, das ein kleiner und unbekannter Webshop aus Deutschland bedauerlicherweise die Passwörter im Klartext speichert, anstatt deren Hashwerte!

Zu meinem Entsetzen musste ich gestern feststellen, das selbst so große Plattformen wie MySpace die Passwörter im Klartext in der Datenbank speichert. Unglaublich, aber wahr!

Grrr, ich bin am verzweifeln ….

Weiss jemand, wie man das Apache Rewrite Module unter Suse zum laufen bekommt ? Jedesmal wenn ich die RewriteEngine mit On anschalte, erhalte ich ein Access forbidden 403-Error. Ich habe das Modul offiziell über die SuseConfig eingebunden in der /etc/sysconfig/apache2-Datei und Option FollowSymLinks beachtet!

Hiiiiiilllllllfffffffeeee !!!!

Cover Entwurfsmuster, Eric & Elisabeth Freeman, GoF, gang of Four, Kathy Sierra & Bert Bates

Pfusch am Bau passiert oft. Ebenso bei IT-Projekten. Um Pfusch am Code festzustellen, bedarf es einen kleinen Blick unter die Motorhaube. Ein kleiner Code-Review lässt Bände sprechen. Böse Zungen behaupten sogar, man könne am Code erkennen, ob es sich um ein Offshoring-Projekt handelt.

Ist die Basis (der Code) bereits versaut, dann hilft auch keine solide Architektur mehr oder ein J2EE-Container. Ebenso rettet auch kein Produkt die Sache. Obschon eine J2EE oder JEE-Architektur so einiges “erzwingt” und damit einige Sauerei vermeidet, habe ich auch hier schon Abenteuerliches gesehen. Für einen kurzen Code-Review begnüge ich mich einiger weniger Prinzipien, die schnell und einfach zu prüfen sind:

  1. Wird eine Namenskonvention eingehalten ?
  2. Ist der Code dokumentiert ?
  3. Entspricht ein Klassenmodell einer Abstraktion-Konkretisierungs-Hierarchie?
  4. Beschreiben Methodennamen Verhalten?
  5. Und last but not least, werden Patterns verwendet

Und da sind wir auch schon bei einem, meiner Meinung nach, extrem wichtigen Punkt, und zwar bei den berühmten GoF-Patterns, oder in Deutsch Entwurfsmuster. Sie sind für die objektorientierte Programmierung sehr sehr wichtig.

Weil ich derzeit einige Schulung in diesem Umfeld vorbereite, habe ich ein didaktisch gutes Werk gesucht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Vermitteln der Design Patterns nicht so einfach ist, insbesondere wenn Teilnehmer noch nicht allzuviel Programmiererfahrung haben, erscheinen die Patterns oftmals zu abstrakt. Erst kürzlich bei Amazon bestellt, habe ich nun ein Werk vorliegen, das ich wirklich empfehlen kann. Den Autoren Eric Freeman & Elisabeth Freeman, Kathy Sierra & Bert Bates ist es gelungen ein didaktisch sehr gut aufbereitetes Buch über Entwurfsmuster zu schreiben: Entwurfsmuster von Kopf bis Fuß.

Gerne lasse ich meine Kursteilnehmer immer wieder in Probleme rennen, damit Sie lernen, Alltagsschwierigkeiten lösen zu lernen. Die Autoren machen es ähnlich, indem Sie von einer Aufgabenstellung ausgehen, eine problembehaftete Lösung aufzeigen und dann die Eleganz durch die Lösung mit Entwurfsmuster aufzeigen. Sehr erwähnenswert ist, dass die Patterns nicht theoretisch abgespult werden, sondern an ganz konkreten Beispielen in Java behandelt werden.

So zeigen Sie einleitend sehr unterhaltsam, wie man mit dem Strategy-Pattern Komposition, anstatt falscher Vererbung verwendet. Dies geschieht an einer Enten-Simulation mit quakenden, quietschenden, fliegenden und nicht-fliegenden Enten. Mindestens genauso toll zeigen Sie das Decorator-Muster anhand des Kaffeehauses Sternback-Kaffee.

Insgesamt ist das Buch einfach der Hammer. In lockeren Dialogen zwischendurch behandeln die Autoren philosophische Fragen über verschiedenen Lösungsansätze und reflektieren, wann ein Muster eingesetzt werden sollte und in welchen Situationen besser nicht.

Puh, SP1 wird immer noch nicht über das normale “Windows-Update” ausgeliefert. Außerdem musste ich neulich feststellen, dass der automatisch erkannte Druckertreiber nicht die Auswahl der Papierquelle zulässt. Was mache ich? Ich gehe auf HP.com und ziehe mir den neusten Treiber für meinen Durcker für Vista herunter. Leider hat der so einige Defizite. Die von mir geliebte Visualisierung bei der Auswahl der Papierzufuhr ist weg. Schade. Gut, das kann man Microsoft nicht zuschreiben, ist eine HP-Sache … naja, wie war das? Ein bisserl Verlust ist immer. Den alten XP-treiber traue ich mich nicht zu installieren nach meinem harten Vista-Crash von neulich !

Um aber mal etwas positives über Vista zu berichten: Faszinieren fand ich die Arbeit mit zwei Monitoren, sobald ich einen weiteren Monitor einstecke erkennt Vista das Modell und konfiguriert das System automatisch für zwei Ausgabegeräte – eine feine Sache …

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