So 15 Mrz 2009
Worldbuilder
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So 15 Mrz 2009
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Di 3 Mrz 2009
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no more to say …. just amazing ….
Mi 31 Dez 2008
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Eine meiner größten Herausforderungen wird weiterhin sein, mich in meiner Sprache und in meinem Tun so auszudrücken, dass ich genügend Anschlussstrukturen an meine Wirklichkeitskonstruktionen für andere anbieten kann.
In Zeiten des Web 2.0, des Cyberspaces und der Kybernetik 3. Ordnung, erscheint mir dies umso schwieriger, je stärker sich die Digital Divide 2.0 entwickelt und sich eine digitale Elite innerhalb einer digitalen Elite herauskristalisiert.
Be-Sinnung, Andreas Mertens um die Weihnachtsfeiertage 2008
Do 19 Jun 2008
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… aber man kann Rahmenbedingungen schaffen, damit sich Kultur verändern kann. Ein interessanten Beitrag liefert hierzu Prof. Peter Kruse (via filtertraum.de):
Er geht hier auch die Erzeugung von Unterschiedlichkeit ein, Rahmenbedingungen, indirekte Möglichkeitsräume, sowie der Assimilation und der Akkommodation. Er spricht hier auch von Prozessmusterwechsel, die ich ebenfalls für extrem wichtig halte für moderne, innovative Unternehmen. Ich behaupt sogar, dass künftig nur diejenigen großen Tanker (Konzerne) überleben, die Prozessmusterwechsel schnell genug vollziehen können, um sich fluide an den Marktbedingungen anpassen zu können. Es steht ein Paradigmenwechsel an, wenn wir nicht schon mitten drin sind!
Dabei ist mir aufgefallen, das ich bei Pile immer von der Assimilation von Daten gesprochen habe. Ich vermute, das Pile von äußerlich Daten assimiliert, sie allerdings intern akkommodiert. Das war mir bisher so nicht bewußt, ist aber eine wichtige Erkenntnis und macht Pile noch attraktiver !
Sa 24 Mai 2008
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via Filtertraum bin ich heute auf diesem spannenden Film von Peter Russel gestoßen, zum Thema Gaia-Hypothese:
So 3 Feb 2008
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Am Wochenende war ich zur ersten Veranstaltung des neugegründeten Institutes für Design Science e.V. eingeladen. Das noch sehr unbekannte Gebiet lässt sich wie folgt beschreiben (Text auf der Einladungskarte):
Es gibt gegenwärtig vor allem zwei grassierene Arten der Unkenntnis, welche es den Menschen erschweren, sich in der Welt zurechtzufinden: zum einen die Illiteratizität der visuellen Kognition, zum anderen jene der formalen Konzeptualisierung. Beide verringern die Fähigkeiten zur praktischen Erfassung der vor allem räumlich repräsentierten Umwelt ganz entscheidend. Nur das Verständnis jener Randbedingungen aber, welche durch die Struktur der erfahrbaren Raumes vorgegeben werden, und des reichen Repertoires von Verhaltensmöglichkeiten im Rahmen dieser Randbedingungen ermöglicht angemessenes Verhalten im professionellen ebenso wie im gewöhnlichen Alltag. Nur eine solche Einsicht in die Zusammenhänge des organisierten Raumes ermöglicht mithin Ethik. So wie die Grammatik der Musik aus Harmonie, Kontrapunkt und Form besteht, welche die Struktur einer Komposition beschreiben, so besitzen die räumlichen Strukturen, ob sie nun kristalin sind, architektonisch oder choreographisch organisiert, ihre Grammatik, die aus Parametern wie Symmetrie, Proportion, Konnektivität, Valenz und Stabilität besteht. Der Raum ist dabei kein passives Vakuum; er besitzt vielmehr aktive Eigenschaften, welche die Strukturen, die ihn bewohnen, einschränken oder verstärken. Das in den USA seit einiger Zeit etablierte Fach Design Sciene umfaßt die Thematisierung dieser Grammatik im weitesten Sinne. Sie befaßt sich daher auch mit den verschiedenen Aspekten des Zusammenhangs von Kognition, Kommunikation udn Kooperation. Mit anderen Worten: Design Science konstruiert eine epistemische Strategie, die letztlich auf einen Begriff von Hamonie ausgreift: Harmoniprinzipiel kommen dadurch ins Spiel, indem eine Vielfalt der Teilsysteme, mit denen man in der Regel zu tim hat, immer auch einer Überprüfung in Hinsicht auf mögliche Symmetrien und andere harmonische Kriterien bedarf. Design bedeutet also im Grunde die Transformation (auch Übersetzung und somit Deutung) von Informationen. Und die Bereitstellung und das Management von Wissen sind dafür Voraussetzung. Mit anderen Worten: Design Science ist die Wissenschaft von der Organisation und Transformation relevanter Informationen. Wie jede Wissenschaft ist sie somit lehrbar, so daß zu ihrer Vermittlung ein entsprechendes Curriculum entwickelt werden kann. Zugleich können problemorientierte Dienstleistungspakete für eine je situative Beratung entwickelt werden. Der Entwicklung dieses Gesamtzusammenhanges von Forschung, Lehre und professioneller Praxis widmet sich, in enger Kooperation mit Fakultäten der Hoschschule München, die Arbeit des Institutes für Design Science.
Design Science hat insofern meine Aufmerksamkeit, dass es einen Zusammenhang mit Buckminster Fuller gibt, der widerum den Managementkybernetiker Stafford Beer inspirierte und das berühmte Buch Beyond Dispute schrieb, indem Beer zeigt, dass ultrastabile Dreiecksstrukturen aus der Architektur auf soziale Strukturen für die Teambidung übertragen werden können (Team Syntegrity).
Und, am Horizont stehen sehr interessante Projekte des Institutes. Ich möchte nocht allzuviel verraten, aber einen kleinen Hinweis in Richtung Virtueller Welten wie Second Life geben. Bei Gelegenheit einmal mehr …
Di 3 Apr 2007
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Heute erreichte mich folgendes Dokument von Monika Broecker, die mit Paul Watzlawick verbunden ist. Ich poste das Dokument hier ungekürzt:
————– START
Dr. Paul Watzlawick, Philosoph und Pionier der Familientherapie ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Paul Watzlawick, ein Pionier der Familientherapie, Systemtheorie und konstruktivistischen Philosophie starb am Samstag, den 31. März 2007 in seinem Haus in Palo Alto. (weiterlesen…)
So 8 Okt 2006
Posted by andreas.mertens under Wahrnehmung und Kognition, Psychologie, NLP
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Es ist gar nicht so schwer, zu sehen, was wir nicht sehen. Und zwar mit dem Kinderspiel Gruselino von Ravensburger. Und das geht so. Es gibt 8 Figuren: einen Vampir, eine Eule, einen Geist, einen Ritter, eine Katze, eine Hexe, einen Kürbis und eine Fledermaus. Aufgedeckt werden immer ganz schnell Karten, auf denen 7 von 8 Figuren erscheinen. Wer zuerst nennt was fehlt, bekommt die Karte. Also da ist etwas was wir nicht sehen. Meinen blinden Fleck habe ich allerdings noch nicht sehen können in Form eines Flecken, was vielleicht auf ganz gut ist (!)
Nachtrag 16.10.06
Naturlich ist klar, das bereits bekannt ist, was man nicht sieht, aber sehen soll. Dies ist beim blinden Fleck etwas anders, obwohl man ja so etwas wie “ein Loch” im Sichtfeld suchen würde.
So 27 Aug 2006
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In seinem Beitrag “Die Auswahl an Auswahl” schreibt Sedat, das Gedanken immer etwas be-wirken und diese nicht mehr ent-denkt werden können, also irreversibel sind und seine Wirkung haben. In diesem Sinne bestimmt sich ein Individuum durch seine eigenen Gedanken sowie “der Brücke” zwischen Gedanken und Handeln. Ich kann vieles Denken aber nicht unbedingt “umsetzen”, indem ich handle. So kann ein Profiler Greultaten denken und ein Täter kann Greultaten denken. Der Unterschied liegt auf der Hand: der Täter setzt sie leider in Handlungen um. In diesem Artikel möchte ich unterscheiden zwischen den eigenen Gedanken und eigene Gedanken die in Handlungen münden. Ich möchte also Unterscheiden zwischen Gedanken/Kognition und dem was man tut. Ich spreche oft von Wirklichkeitskonstruktionen und möchte, um den Unteschied zu markieren, von kognitiver
Wirklichkeitskonstruktion und physischer Wirklichkeit sprechen. Häufig erlebe ich in persönlichen Gesprächen durch den Gebrauch des Wortes Realität oder durch die Aussage “ich bin Realist” eine Objektivität, die für mich eine Absolutheit vortäuscht, der ich als Konstruktivist mit subjektiver Sichweise nicht zustimmen kann. Deshalb versuche ich das Wort Realität zu vermeiden und spreche lieber von Wirklichkeiten in den die jeweiligen Individuen wirken können.
Zurück zur Unterscheidung “kognitiver Wirklichkeit” und “physischer Wirklichkeit”. Zwischen dem was ich denke und dem was ich tue gibt es also einen Unterschied, man denke an Greultaten, Täter und Profiler. Auf der einen Seite ist es gut, dass sich nicht alle Gedanken in der physischen Wirklichkeit manifestieren. Auf der anderen Seite schränkt es uns aber auch allzuoft ein. Denke ich an “Persönliche Entwicklung”, “Veränderungsarbeit”, “Selbständig machen”, … dann höre ich oft “man könnte”, “man sollte” und an Umsetzung mangelt es, statt dessen wird unglaublich viel Energie aufgewendet um Entschuldigungen, Kritik, Ausreden und Gründe zu finden, warum man dies oder jenes doch nicht tun sollte. Dabei sind dies genau die Grenzen an denen wir wachsen. Ein Stück weit die Gedankengrenze überschreiten und tun, obwohl “irgendein innerer Rratio” wieder eine Entschuldigung oder Ausrede gefunden hat. Schön finde ich im Zusammenhang auch die Aussage “Der ist ein Macher”. Oft ist das Gute so nah und trotzdem traut man sich nicht – AHA – kommt hier evtl. auch mangelndes Selbst-Bewusstsein zu Tage, welches der “innere Ratio” nutzt, um keinen Macher entstehen zu lassen, sondern ein Lamm zu erhalten? Diese Frage beantwortet sich am Besten jeder selbst.
Das Sehen-Lernen, Hören-Lernen, Riechen-Lernen, Fühlen-Lernen und Schmecken-Lernen meiner eigenen Wirklichkeitskonstruktionen und der Wirklichkeitskonstruktionen anderer spielt eine besondere Rolle in meiner persönlichen Entwicklung. Schreibt man die (Objektivität) in Klammern wie Maturana und hat man ersteinmal einen Zugang zum Konstruktivismus bekommen dann ist eine Tomate nicht mehr eine Tomate, sondern die Tomate des Betrachters, dann stellt sich die Frage “Wie konstruiere ich meine Wirklichkeit” (meine Tomate). Als Informatiker und Kybernetiker habe ich dann sehr bald Parallelen gefunden zwischen Begriffen wie Modell, Modellbildung, Modellierung und Wirklichkeitskonstruktionen, Sprache, Kognition. Informatiker beispielsweise versuchen mit entsprechenden Modellierungsmethoden eine beobachtete Wirklichkeit als Modell abzubilden, bevor Sie eine Software entwickeln. Z.B. mit UML, der Unified Modelling Language. Der “über den Tellerrand schauende” Informatiker bemerkt schnell, dass hier mit UML eine Wirklichkeit nicht hinreichend abgebildet werden kann. Denn: fehlen dem UML-Modellierer oder dem Analytiker die sprachlichen Fertigkeiten, um die richtigen Fragen zu stellen, dann wird an der Wirklichkeit des Kunden mit UML “vorbeimodelliert”. Eine weitere wesentliche Rolle in meiner persönlichen Entwicklung geht deshalb aus der Entdeckung und Auseinandersetzung mit Veränderungsarbeit in der Theraphie hervor. Hier wurden Fragetechniken entwickelt, um die Wirklichkeit des Gegenübers zu explorieren. Ganz besondere
Bedeutung haben dabei die Arbeiten Milton Erickson’s, Virgina Satir, John Grinder, Richard Bandler, Fritz Perls, Gregory Bateson. Besonders beeindruckt haben mich u.a. die Werke Metasprache und Psychotherapie (Struktur der Magie I), Kommunikation und Veränderung (Struktur der Magie II) sowie zur eignen Wirklichkeitskonstruktion bzw. Wirklichkeitsmodellierung das Buch Veränderung des subjektiven Erlebens. Aus diesen Werken entstand das sogenannte Milton-Modell, welches Therapeuthen u.a. dazu befähigt, in der Oberflächenstruktur der Sprache des Gegenübers Verallgemeinerungen, Tilgungen und Verzerrungen zu hinterfragen und um damit Details der dahinterliegenden Erfahrungen zu elizitieren. Linguisten sprechen von der Tiefenstruktur. Letzteres Buch verschafft eine gute Übersicht über die Möglichkeiten zur feinen Modellierung eigener Wirklichkeitskonstruktionen durch Anwendung der sog. NLP-Submodalitäten in den VAKOG-Repräsentationssystemen. Sehr interessant sind selbstverständlich auch die Weiterentwicklungen des NLP. Erst kürzlich habe ich das Dokument Welt-Entwurf durch Sprache von Dr. Rudolf Kaehr durch Sprache unter http://www.thinkartlab.com/ entdeckt (Polykontexturale Logik).
Ich kann mir dabei nicht verkneifen, davor zu warnen, dass die Lektüren über “Konstruktivismus-Tools” im positiven Sinne süchtig machen und beim Umsetzen und Ausprobieren einen Schub in der persönlichen Veränderungsarbeit auslösen, mit kybernetischer Nachhaltigkeit :-) Seit dem verbinde ich Dinge mehr denn je miteinander …
Fr 25 Aug 2006
Posted by andreas.mertens under Kybernetik, Wahrnehmung und Kognition, Psychologie, NLP
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Gunther Schmidt, Leiter des Milton-Erickson-Instituts in Heidelberg berichtet in der akutellen Ausgabe der LO über hypnosystemisches Coaching als Ansatz, welcher den Konstuktivismus und Kybernetik verbindet. Kybernetisch ist dabei die Verbindung von Intuition und Kognition, also unbewußten und bewußten Prozessen. Im Sinne der Unterscheidung ist in dem Artikel zu lesen:
“… Eigentlich ist schon die Unterscheidung zwischen Problem und Lösung eine Irreführung, weil damit ein Sprachmuster entsteht, das aussagt: Das eine ist die Lösung und das andere ist nur ein Problem. Mit dem hypnosystemischen Verfahren kann man genau zeigen: Auch das, was wir Problem nennen, ist sehr wohl für andere Ziele, die einem nicht immer klar sind, eine Lösung …”
Den vollständigen Einzelartikel kann man übrigens auch hier bestellen.